Tamara Flores über Erfolg und die Musikbranche in Österreich | Was los? #40

Shownotes

Daten und Fakten

  • Tamara Flores ist Musikerin aus Wien und hat mexikanische Wurzeln.
  • Sie ist für einen Latin Grammy in der Kategorie „Best Short Form Music Video“ für ihr Musikvideo „Chingona“ nominiert.
  • Vor rund zweieinhalb Jahren entschied sie sich, verstärkt auf Spanisch und Deutsch zu schreiben. Für sie wurde dadurch ihre musikalische Identität klarer.
  • Das Musikvideo zu „Chingona“ wurde im Heimatdorf ihrer Mutter in Mexiko gedreht. Aus dem ursprünglich kleinen Dreh wurde ein Gemeinschaftsprojekt, an dem laut Tamara rund 80 Menschen beteiligt waren.

Gesprächspartnerin

  • Tamara Flores: Musikerin aus Wien mit mexikanischen Wurzeln, die Pop mit Latin-Einflüssen verbindet.

Das Thema in anderen Medien

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Und: Checkt doch mal Algokind aus! Algokind ist eine Initiative der Wiener Zeitung und will zeigen, wie Algorithmus-Systeme funktionieren.

Transkript anzeigen

00:00:00: Was los?

00:00:01: Der neue Podcast der WZ.

00:00:10: Ihr hört den Podcast der Z, in dem wir euch sagen was los ist.

00:00:13: Jede Woche fühlt ihr mir für euch Themen aus der Nachricht Flut und Reden drüber heute mit uns Nora und Sandra

00:00:19: Und unserem heutigen Gast.

00:00:21: sie ist eine Musikerin die gerade einen ziemlich großen Schritt macht.

00:00:24: Tamara Flores ist wie ein Latin Grammy nominiert für ihr Musikvideo zu Chingona.

00:00:29: Tamarra ist achtundzwanzig, Vienerin hat mexikanische Wurzeln und verbindet in ihrer Musikpop mit Latin Einflüssen.

00:00:34: Und bevor wir gleich über den wahrscheinlich größten Moment ihrer bisherigen Karriere sprechen, wollen wir wissen wie sieht eigentlich der Weg dorthin aus.

00:00:41: Was bedeutet es in Österreich von Musik leben zu wollen?

00:00:44: Wie viel Arbeit steckt hinter dem vermeintlich plötzlichen Erfolg?

00:00:53: Du

00:01:00: bist für einen Latin Grammy nominiert.

00:01:02: Wenn du das so laut hörst oder aussprichst, fühlt sich das für dich überhaupt real an?

00:01:06: Nein!

00:01:06: Es ist immer noch sehr surreal, obwohl es jetzt schon mittlerweile zwei Wochen veröffentlicht ist... Ich glaube ich werde's auch nicht mal vor Ort realisieren aber wahrscheinlich braucht es auch einfach so seine Zeit, so einen Monat.

00:01:19: Ich hab das Gefühl immer ein paar Wochen später realisiert man dann die Dinge und ich versuch's aber jetzt auch einfach zu genießen und den Prozess zu geniessen und alles was sich gerade hinter den Kulissen tut oder jetzt auch im Vordergrund.

00:01:33: Aber ja ist schon sehr absurd für mich.

00:01:36: Mir hast du erfahren dass du nominiert bist.

00:01:38: wie war da der Moment?

00:01:39: also wann wo?

00:01:40: Da war ich grad in Deutschland habe ich grade am Reparation Festival gespielt und mir hat ein Freund geschrieben Genau, der meinte, es ist wirklich passiert.

00:01:48: Du bist nominiert und ich war so... Ich muss das auf der Webseite sehen!

00:01:51: Und das war nämlich kurz vor meinem Auftritt und dann bin ich halt völlig ausgereistet.

00:01:57: aber gleichzeitig musste mich auch direkt auf den Auftritt konzentrieren.

00:02:00: Aber das wirklich dann wahrzunehmen kam erst ein paar Tage später und meistens äußer sich das auch bei mir dass ich immer sehr sentimental werde und dann ultra dankbar auch direkt war weil auch wirklich sehr viel Arbeit sehr viel Liebe sehr viel Tränen, sehr viel Zeit da reingeflossen ist und dann natürlich in so einer Form diese Anerkennung zu bekommen.

00:02:23: Ist dann einfach voll schön!

00:02:26: Was ich mir auch arg vorstelle, du machst ja noch gar nicht so lange jetzt Musik.

00:02:30: Also dein erster Release ist gar nicht solange her.

00:02:32: Plötzlich bist Du in einer Kategorie nominiert mit Rosalie?

00:02:36: Ja nach außen mache ich noch nicht so langen Musik.

00:02:39: Wie fühlt sich das an wenn man dann plötzlich mit so großen Namen in derselben Kategorien der selben Liste steht?

00:02:44: Ja es ist insane voll wie ich dann auf der Webseite Rosalie so drei Spalten drunter gesehen habe.

00:02:49: So she is literally my obviously sie auch eine große Inspiration für mich aber Überhaupt dort, also so viele Künstlerinnen die ich in dieser Liste gesehen habe.

00:03:00: Das sind alle meine Playliste, die ich tagtäglich höre und die dann auch vor Ort zu sehen glaube ich wird einfach wirklich so real für mich sein.

00:03:09: vielleicht werde ich direkt unmöchtig werden?

00:03:11: Who knows!

00:03:13: Aber ja es ist schon... Ich will mich einfach voll geehrt da dabei sein zu dürfen.

00:03:20: Wenn man jetzt ein bisschen deine Geschichte hört oder wenn man von außen so ein bisschen auf dich schaut, dann kann man sagen okay Tamara Flores Musikerin wurde nominiert für Latin Grammys.

00:03:28: Das klingt ja nach seiner sehr geraden Erfolgsgeschichte.

00:03:31: war das wirklich so?

00:03:32: Oder wie lange hat es gedauert bis du das Gefühl hattest dass du das was du jetzt machst wirklich beruflich machen kannst?

00:03:39: Es hat schon paar Jahre gedaubert weil mein musikalischer Weg, würde ich sagen hat mit insgesamt sechs oder sieben Jahren begonnen.

00:03:49: Ich habe da begonnen, Querflüte zu spielen.

00:03:50: meine Mama ist Querflüttenlerin und schon als Kind wollte ich dann ja das hier mir dieses Instrument beibringt.

00:03:58: Und okay, ich mache jetzt einen schnellen Durchlauf aber ich hab da auch zu dem Zeitpunkt begonnen zu tanzen.

00:04:05: Ich hab als Kind sehr viele bei sehr vielen Wettbewerb teilgenommen.

00:04:09: Dann habe ich kurz irgendwie die Liebe zur Musik irgendwie verloren und eigentlich Wollte ich tatsächlich schon so mit vierzehn, habe ich schon so meine Songs geschrieben.

00:04:17: Aber ich war zu dem Zeitpunkt auch noch sehr unsicher und vor allem weil doch in dem Bereich wo ich auch war sehr viel Konkurrenzdenken auch immer war bin ich dadurch auch glaube ich vor allem als Teenager dann sehr unsichert geworden.

00:04:30: Und zu den Zeitpunkten habe ich mich da hab ich eigentlich schon Songs geschrieben aber ich habe sie nur für mich geschrieben und hätte mich nie getraut das auch zu veröffentlichen.

00:04:38: Dann habe ich auch Musik studiert.

00:04:40: Und dann zum Jahrzehnteinzehnten habe ich Erasmus in Buenos Aires gemacht und bis zu dem Zeitpunkt bin ich einen sehr, will ich sagen, sehr klassisch geprägten Weg gegangen.

00:04:51: und im Buenos Aires habe ich dann begonnen mit Straßenmusikern innenzuspielen und hab dann begannen zu improvisieren auf der Querflöte das erste Mal so nach fünfzehn Jahren Partituren lesen.

00:05:00: Habe ich dann gesagt okay ja passt jetzt schauen wir mal was so passiert wenn ich ohne Noten auf der Bühne stehe?

00:05:08: Und zu dem wieder begonnen Songs zu schreiben.

00:05:12: Und dann habe ich ein anderes Projekt ins Leben gerufen, einen Solo-Projekt.

00:05:16: das hieß noch damals Soitam und da habe ich auf Englisch begonnen zu schreiben und für dieses Projekt hab' ich auch schon begonnen meinen Sound zu suchen.

00:05:24: Da hat sich aber noch niemand für meine Musik interessiert which is okay weil ich war da auch sehr oft der Suche und dann nochmal fast forward habe ich irgendwann den Entschluss gefasst vor circa zweieinhalb Jahren auf Spanisch beziehungsweise auch Deutsch zu schreiben und da ist dann für mich schon eine, wie soll ich sagen, eine viel klarere Identität auch hervorgekommen.

00:05:50: Und dann ist alles ziemlich schnell passiert.

00:05:53: Das wäre nämlich jetzt so eine nächste Frage gewesen gab es denn für dich?

00:05:55: Also schon so ein Ausschlag eben im Moment so okay ich ziehe das jetzt durch.

00:05:57: Das war für dich in dem Moment als du begonnen hast mit deutschen Spanischen.

00:06:01: Ja doch irgendwie weil ich habe auch das Gefühl gehabt Ich weiß nicht, was es genau war.

00:06:06: Aber die bewusste Entscheidung auch in den Sprachen zu schreiben mit denen ich aufgewachsen bin... ...ich glaube dadurch habe mich einfach viel sicherer gefühlt weil Englisch jetzt nicht unbedingt meine erste Sprache ist und dadurch war noch meine Texte viel authentischer und so hat sich's viel authenticher für mich angefühlt.

00:06:25: und ich glaube das spürt man dann auch einfach im Außen und wird dann anders wahrgenommen.

00:06:31: Und Chingon war tatsächlich der erste Song, ja doch.

00:06:35: Der erste Song den ich auch spanisch geschrieben habe und der ist so schnell entstanden er war innerhalb von drei Stunden war das Song fertig weil auch die Message für mich eine sehr klare Wahl.

00:06:46: es ist ein auch ein sehr feministischer Song.

00:06:49: Es geht da um einfach seinen eigenen Weg zu gehen und zu sich zu stehen.

00:06:54: Ich glaube dann sind alles wie Puzzleteile.

00:06:57: dann haben sie sich zusammengefügt Genau.

00:07:01: Und dann ging es einfach?

00:07:04: Ja,

00:07:04: gibt's denn schon aber auch Phasen wo man irgendwie nicht dran glaubt beziehungsweise wo man überlegt das zu lassen

00:07:11: auf jeden Fall die ganze Zeit also auch allein jetzt bei Gingorna.

00:07:16: wir haben dazu ein Musikvideo Dreh im Heimatdorf meiner Mutter gedreht in Agatlan und da hatten wir ja das war unglaublich weil wir hatten einen Gesamtes Dorf am Start, das uns unterstützt hat.

00:07:27: Meine gesamte Familie, meine Oma, meine Tante und meine Cousinen kommen vor in diesem Video und haben uns da bei diesen Projekten unterstützt.

00:07:36: Und ich habe schon während dessen gemerkt so wow okay was wir gerade drehen ist wirklich insane weil es war ursprünglich geplant dass wir nur zu zweit dieses video machen und am Ende des Tages haben wir dann achtzig Personen weil einfach alle ihre Hilfe angeboten haben.

00:07:52: also Der Priester hat uns einen bestimmten Shot auf der Kirche machen lassen, der Bürgermeister hat die Straßen für uns absperren lassen.

00:07:59: Die Einwohner haben unsere Kühe, Autos und Pferde geborgt.

00:08:03: Esel, ein Esel.

00:08:04: Die Fiona kommt auch vor einem Video.

00:08:07: Mir wurden Boots extra für diesen Videodreh gemacht.

00:08:09: also es war wirklich insane!

00:08:12: Die Gastfreundschaft ist in Mexiko schon sehr... Ich glaube das ist auch auf irgendeiner Liste eines der gastfreundlichsten Länder könnte man sagen weil Die Mexikaner sind einfach wirklich so sweet.

00:08:26: Und es gibt auch diesen Spruch mit Gasser zu Gasser und das nicht ohne Grund, weil wirklich mein Haus ist deines und du bist immer willkommen da und das ist wirklich so gemeint!

00:08:36: Auch beim Videodreh war's wirklich so dass wir durften in die Häuser der Personen dort auf den Dächern von ihren Häusern drehen.

00:08:46: Ja, das war unheimlich schön.

00:08:47: Aber oh mein Gott.

00:08:48: um nochmal zurückzukommen zu der Frage!

00:08:51: Weil kurz nach dem Dreh nämlich bin ich dann auch in ein richtiges Loch gekippt weil ich mir dachte okay was mache jetzt mit diesem... geilen Video.

00:09:00: Es hat mich schon fast überfordert, weil ich mir dachte okay jetzt haben da so viele Personen und so viel Arbeit da reingesteckt.

00:09:07: Und jetzt liegt es aber auch an mir, weil zu dem Zeitpunkt war ich auch independent.

00:09:10: Ich war me myself and I um das zu promoten und einfach das nach außen zu bringen.

00:09:17: Da war ich leicht überforderd damit, weil Also es kamen wirklich eine Woche nach dem Dreh, diese ganzen Gedanken auch wirklich wie sich an der Woche begleitet haben.

00:09:36: Aber dann dachte die mir auch gleich das Video okay... Es geht aber jetzt gar nicht darum sondern ich möchte mich immer wieder an diesen schönen Prozess erinnern und an dieser Liebe, die wir in dieses Projekt reingesteckt haben Und ich werde alles Mögliche tun was in meiner Macht steht um dieses Video dass es möglichst viele Menschen erreicht.

00:09:55: Aber am Ende des Tages möchte ich mich daran zurück erinnern, dass ja das ist einfach so ein schönes Gemeinschaftsprojekt war und darauf vertrauen, dass es die richtigen Menschen erreichen wird.

00:10:05: Ich finde es krass, dass du independent auch wirklich bist.

00:10:08: Man redet ja oft dann über MusikerInnen, wenn sie Erfolg haben, dann ist es plötzlich Thema aber man redet selten darüber wie schwierig es eigentlich ist von der Musik zu leben.

00:10:17: Wie würdest Du sagen?

00:10:19: Es gibt viele talentierte Musikerinnen, aber wie schwierig ist es hier wirklich von der Musik leben zu können?

00:10:25: Also es ist auf jeden Fall ultra schwer.

00:10:28: Weil also hinter den Kulissen ist es mal eine jahrelange Investition in etwas wo du nicht weißt ob es sich irgendwann finanziell ausgehen wird.

00:10:42: und ich glaube da dieses Durchhaltevermögen zu haben ist halt wirklich mega schwer.

00:10:48: Fochingonor habe ich alle möglichen Jobs gemacht, unter anderem auch bei Holzkern gearbeitet.

00:10:53: Ich hab da über Weihnachten dreihundert Uhr am Tag verpackt, dass ich genug Budget für das Musikvideodreh habe.

00:10:59: Aber so quer durchs Gemüsebeet habe ich alles mögliche Sachen gemacht.

00:11:02: Ja und dann natürlich, ich möchte natürlich auch meine Musikerinnen die mit mir auf der Bühne sind bezahlen, meine Tänzerinnen, meine Freunde, die auch produzieren, Mixing, Mastering dann die Promotion, das kostet alles was.

00:11:16: Das ist nicht für free wenn man die Radio-Playlisten versucht zu kommen oder genau einfach Werbung zu machen, das ist alles Money dass da reinfließen muss und deswegen bis dann wirklich einmal auch etwas finanziell zurückkommt braucht es einfach wirklich länger Zeit.

00:11:36: und ich glaube jetzt bin ich noch in so einem Zeitpunkt Wo ich glaub nach außen auch viele denken, oh ja jetzt läuft und es läuft nach Außen.

00:11:45: Aber es ist trotzdem noch alles finanziell sehr viel zu was ich stemme allein die Reise kosten für meine Band.

00:11:51: Genau für meinen.

00:11:52: mittlerweile habe ich jetzt auch ein Management seit drei Monaten circa.

00:11:57: Also genau, das sind dann so ganz viele Kosten.

00:12:00: Hast du dich dann quasi bewusster zu entschieden?

00:12:02: Okay ich will das also independent allein machen.

00:12:04: oder habe man sich auch mal gedacht wenn nicht zum Beispiel zum Label gehen wird dass es dann alles ein bisschen einfacher wäre?

00:12:09: Ja das Ding ist ich glaube das ist auch so... also jetzt die letzten Monate hab' ich da auch weil die Musikbranche es ist alles sehr abstrakt in der Musikbranche und bis man sich da immer ein Bild davon gemacht hat braucht's wirklich Jahre, weil wirklich so viele Details da zusammenfließen.

00:12:26: Und ja es ist einfach nach außen hin sehr abstrakt und man muss dann erst irgendwie so auch verstehen okay was für ein Team würde ich vielleicht benötigen?

00:12:37: Ich würde sagen mittlerweile als Artist kannst du wirklich viel selbst machen und natürlich finde ich auch da gut solange wie möglich seine Rechte bei sich zu behalten, weil sobald Du einen Team hast haben die auch höchstwahrscheinlich... ... mitsprachengerecht.

00:12:52: Und da ist es halt auch sehr wichtig, dass man da auch sehr vorsichtig... ... mit was für einem Team anzusammenarbeitet.

00:12:58: Also bei mir war's jetzt so, das mich dann ja auch viele Labels, Managements angeschrieben haben und ich aber dann zum Schluss gekommen bin, dass ich vor allem organisatorisch ist dafür ein Management zuständig und dass ich das vor allem brauche.

00:13:14: Aber dass ein Management wirklich so sollte eine Person sein oder mehrere denen Du wirklich zu einem Tausend Prozent vertraust, weil es geht um deine Musik.

00:13:24: Es geht um dein Baby und die müssen deine Visionen verstehen.

00:13:29: und auch für mich war wichtig nicht nur profitorientiert sein sondern vor allem dass die zwischenmenschlichen Aspekte an erster Stelle stehen.

00:13:38: Falls das Newcomer in den Hörn, dass man da wirklich erstens ... Man muss sich überhaupt nicht stressen.

00:13:45: Weil dann kommt auch manchmal von außen irgendwie so Stress.

00:13:47: Ja?

00:13:47: Dass du einen Vertrag über vierzig Seiten gib mir übermorgen Bescheid und so.

00:13:51: All right!

00:13:52: Alarmglocken.

00:13:54: Wir lesen uns das Ganze in Ruhe durch.

00:13:55: Wir holen uns verschiedene Meinungen ein.

00:13:58: Und ich finde, da ist es immer voll gut und wichtig, dass er miteinander spricht und einfach seine Erfahrungen teilt.

00:14:04: Da isst man sich auch einfach... Eine mega große Hilfe.

00:14:07: Ich hätte noch eine Frage dazu, findest du ist das eigentlich in Österreich so?

00:14:11: Glaubst du es ist eher ein Elbungen-Denken unter Musikerinnen?

00:14:14: oder ist es da wirklich so wir unterstützen uns und müssen da alle durch?

00:14:17: Also ich muss sagen jetzt im meinem Umfeld habe ich eigentlich nur gute Erfahrungen gemacht und ich glaube es wird auch immer mehr bewusst sein dafür geschafft dass es einfach vor allem als Artist uns einfach mehr hilft wenn wir diese Erfahrungen teilen.

00:14:33: nicht im Weg, ganz im Gegenteil.

00:14:35: Sondern wir gehen gemeinsam vorgegen vielleicht größere Konzerne oder um dieses Wissen zu teilen sind wir einfach gemeinsam stärker.

00:14:44: und ich meine wir sind alle unterschiedliche Personen.

00:14:46: Wir schreiben alle komplett unterschiedliche Musik.

00:14:49: Wir haben ein unterschiedliches Publikum.

00:14:50: Vielleicht auch nicht manchmal ist ähnlich aber so scheiß drauf.

00:14:54: also man kann sich da gegenseitig mega gut supporten und deswegen habe ich eigentlich immer so die Erfahrungen gemacht dass man da wirklich Nicht wie sagt man Gatekeeping, sondern ja einfach Kontakt der Austausch.

00:15:07: Und da ist es auch so wieder in anderen Bereichen Management Label oder was auch immer das sind ja auch sehr unterschiedliche Leute und vielleicht wenn jetzt dieses Management nicht zu mir passt aber vielleicht zu einer anderen Künstlerin dann teile ich das ja auch voll.

00:15:20: gerne diese Informationen oder ja was auch schon immer dann finden sich die richtigen Personen.

00:15:27: Du machst ja Musik in Österreich, aber deine Musik richtet sich teilweise auch an ein sehr internationales Publikum.

00:15:35: Wie schwierig würdest du sagen ist es von Österreich aus international wahrgenommen zu werden?

00:15:43: Das Ding ist ich habe das Gefühl dass wir in Österreich wirklich Wir haben wirklich extrem talentierte KünstlerInnen In all möglichen Bereichen Aber vielleicht auch dadurch I guess auch ein kleines Land ist.

00:15:57: Und ich merke es ja auch in Wien so, in der Musikbranche literally du kennst dich nach einem halben Jahr.

00:16:04: Also kennt man irgendwie einige Personen.

00:16:08: Ich würde schon auf jeden Fall sagen dass das sehr schwer ist... Weil jetzt auch wenn ich es zum Beispiel zu Mexiko vergleiche, das Ding ist wir haben hier auch Förderungen.

00:16:17: Aber natürlich ist es trotzdem auch wieder so, es brauchen halt noch viel mehr Künstlerinnenförderung und trotzdem sind die da auch die Ressourcen nur voll begrenzt weil... Ich weiß nicht wie's bei Musikfonds ist aber ich glaube da bekommen insgesamt nur jährlich zehn Personen diesen Musikfond.

00:16:33: von fünfhundert bis tausend Einreichungen glaub' ich Ja und wie ich schon auch am Anfang gesagt hab, es ist auch finanziell einfach schwer das lange Aufrecht zu erhalten.

00:16:45: Und ja sowieso KI-Musik ist jetzt sowieso noch mal ein ganz eigenes Thema aber auch Touren werden mittlerweile auch immer schwerer die wirklich einfach stemmen können finanzieell und ich glaube da ist vor allem dieser Anfangspart einfach schwierig Aber dann wiederum gleichzeitig, wenn ich es zu Mexiko vergleiche.

00:17:06: Da gibt's so was wie Förderungen für Kunst nicht.

00:17:10: Deswegen schwierig.

00:17:12: zur Beantragung.

00:17:13: Cool dass du jetzt so als österreichische Musikerin so erfolgreich damit bist.

00:17:17: Es gab schon eine Phase wo österreichischer Musiker auch sehr an der Spot waren diese Vienna Wave.

00:17:23: Das heißt jetzt Bilderbuch damals gewesen oder Wanda oder so.

00:17:25: aber das ist ja doch deutschsprachig und eher in die Indie oder Rap?

00:17:32: Du mit deiner sehr internationalen Musikerfolge hast das halt irgendwie so anexpected, dass du sowas aus Österreich dann irgendwie...

00:17:39: Hast du auch manchmal das Gefühl, dass dir Österreich verlassen muss?

00:17:41: Damit du in Österreich erst anerkannt wirst.

00:17:44: Ich muss sagen jetzt grad ist Wien mein Anker und ich finde es voll schön weil ich war jetzt auch gerade im Sommer irgendwie viel unterwegs und dadurch ist es einfach immer voll schön zurückzukommen und es wäre schon spannend Für mich in der Zukunft mal, ich würde extrem gerne ... Es war schon immer ein Traum für mich einfach mal in Mexiko zu leben.

00:18:06: Weil ich bin hier geboren und die längste Zeit, die ich in Mexico war, waren drei Monate.

00:18:11: Und ich glaube auch um nochmal mehr diese Seite auch zu erforschen muss ich auch einmal dort leben und das wird mich extrem interessieren.

00:18:21: aber ich glaube ich würde jetzt für mich so beantworten dass nicht das Gefühl habe, dass ich wegziehen muss.

00:18:27: Weil ich war auch jetzt im Sommer viel in London, weil dort mittlerweile mein Vertrieb ist.

00:18:34: Ja dann bin ich dort für eine Zeit aber ich bin dann immer einfach voll glücklich wieder zurückzukommen!

00:18:40: Vielleicht doch mal zu dem Thema die Musikbranche?

00:18:43: Du bist ja junge Frau in der Branche, die glaube ich nach viele Männer Entscheidungen treffen.

00:18:49: Wie würdest du sagen es ist in Österreich als junge Frau an der Musikbranche?

00:18:53: Also es passiert viel... Ich sehe schon, dass auch immer mehr flinter Personen – habe ich das Gefühl?

00:19:02: Dieses Jahr ja doch ein bisschen mehr gebucht werden.

00:19:06: Aber da ist definitiv noch viel Luft nach oben und danach natürlich zwar Artflinter-Personenkünstlerinnen die auf der Bühne sind aber auch hinter den Kulissen ist es natürlich auch noch vor allem die Musikindustrie.

00:19:19: Sieht man dann noch sehr patriarchale Strukturen ist es auf jeden Fall noch viel Potenzial möglich, dass da auch noch mehr Frauen angestellt werden und präsent sind.

00:19:32: Ja doch so bei Festivalbookings bei den Großen, denke ich mir.

00:19:34: Da geht noch was!

00:19:35: Auf jeden Fall.

00:19:38: Es ist nämlich wirklich so schwer weil jetzt auch für mich als Artist gemerkt, ja also... Ich habe jetzt auch an den Switch schon eine Band gehabt, ich hab' jetzt eine sehr tolle Künstlerin, die Maria an den Kies Und eben meine Tänzerinnen.

00:19:52: Aber ja, auch wirklich so Fotografinnen... Tontechnikerinnen!

00:19:57: Holy shit ich kenn eine Tontechnikerin oder Filmbereich sowieso nochmal aber da kenne ich auch zumindest ein paar mehr Direct Dress.

00:20:06: Ja natürlich, ich glaube einfach wenn es beginnend auch schon beim Studium vielleicht eher so ein Männerdominierendes Feld ist Da als Frau sich wirklich durchzusetzen fucking zehnmal mehr Arbeit auch da wahrgenommen zu werden.

00:20:21: Und ich habe es auch jetzt erlebt, wirklich so... Auch teilweise bei Festivals, obwohl ich der Eck bin, auch ernst genommen zu werden von Tontechnikern.

00:20:31: So wenn ich bestimmte Sachen möchte das war auch teilweise einfach ein Problem.

00:20:37: also ja ist definitiv noch viel Arbeit aber es ist ja gut dass wir zumindest mal Arrangements darüber schaffen und dann hinschauen, die Dinge ansprechen, kommunizieren.

00:20:51: Und einfach weiterkämpfen.

00:20:54: Also vielleicht nicht nur flinter Personen, die ihre Stimme noch mal geben, sondern auch männliche Künstler

00:20:58: nennen?

00:20:59: Auf jeden Fall!

00:21:00: Ja auf jeden Fall.

00:21:01: Die sind halt wirklich Teil der Lösung.

00:21:03: so wir sprechen eh schon viel darüber aber vor allem Männer sind das fucking Problem.

00:21:10: deswegen tragen sie einen großen Teil zur Lösung bei weil... Erst heute habe ich auch über das Thema gesprochen, aber ... ... die Fälle Gewalt, die an Frauen passiert, passieren durch Männer.

00:21:24: Und dass Männer einfach wirklich sich in ihrem Umfeld umschauen und Dinge direkt ansprechen wenn beginnen schon bei irgendwelchen dummen, sexualisierten Jokes und einfach ihren Mund aufmachen.

00:21:39: Du hast ja auch konkret gerade Situationen, dass zum Beispiel vielleicht von einem Tontechniker nicht so ernst genommen worden bist als Frau in der Branche.

00:21:45: Glaubst du braucht man dann auch wenn man als Frau eine Branche quasi Erfolg hat und möchte ein gewisses Selbstbewusstsein?

00:21:51: Ja doch auf jeden Fall!

00:21:54: Also ich mein das Ding ist ich hab's halt auch nicht immer aber natürlich.

00:22:00: also ich meine allein wenn man schon so Raum ist auch, wo einfach so allein das Stimmerorgan schon vom Mann präsenter ist und du mit deiner Stimme dann nicht so gut durchkommst.

00:22:11: Ist es halt einfach auch schon ein bisschen mühsam.

00:22:14: aber ich glaube dass wir uns einfach nicht unterschätzen dürfen und einfach keine Angst zu haben brauchen sondern einfach wirklich von.

00:22:24: wenn man da nochmal Dinge wirklich direkt anspricht Dann habe ich eh meistens als Feedback so okay I'm sorry

00:22:31: Es passiert noch viel zwischen den Zahlen wahrscheinlich, oder?

00:22:33: Ja voll.

00:22:34: Ich

00:22:36: hätte jetzt noch eine Frage... ich glaube das ist etwas was sich durch viele Branchen zieht.

00:22:39: aber es reicht ja wahrscheinlich als Musikerin heutzutage nicht nur Musikerin zu sein sondern man muss sich auch irgendwie viel selbstvermarkten, Content produzieren Social Media Stories machen.

00:22:49: wieviel glaubst du?

00:22:51: Wie ist da so das Verhältnis?

00:22:52: Wieviel ist wirklich Selbstvermarktung um sich zu beweisen?

00:22:54: Sie müssen keine Zahlen oder so sagen nur was ist so dein Gefühl?

00:22:57: Wie viel Selbstvermarktung steckt dahinter?

00:23:00: Boah, also das Ding ist ich finde auch Selbstvermarktung funktioniert auch nur wenn es authentisch ist und ich glaube es muss sich einfach gut für einen anfühlen.

00:23:11: Und obviously habe auch nicht immer Bock so jeden seiten Tag zu posten.

00:23:15: Es nimmt doch so viel Zeit ein diese ganzen Posts immer vorzubereiten.

00:23:20: aber ja mittlerweile sind alle Social Media Plattformen auch wirklich sehr gute Plattform um deine Musik schnell zu verbreiten.

00:23:29: Ich mein, allein bei Chingona ist es halt auch so passiert.

00:23:33: Also das ist definitiv ein sehr großer Bereich.

00:23:37: Der hat sich nervt oder?

00:23:39: Fifty-fifty!

00:23:41: Jetzt grad bin ich in der Phase wo mich's nervt.

00:23:44: Manchmal machts mir auch voll Spaß und ich glaube es ist dann...ich versuch's dann immer zu denken wie eigentlich so'n Tagebuch für mich ist weil wenn du dann beginnst Post zu über, zu zerdenken so was könnten jetzt die Leute denken und das ist der richtige Text.

00:23:58: Und dann hast du sowieso schon verloren.

00:24:01: aber dass nicht so ernst zu nehmen ich glaube das hilft mir.

00:24:05: Aber ja manchmal habe ich einfach mehr Lust manchmal weniger.

00:24:08: es ist wirklich so ein Es kommt so in Phasen

00:24:12: Das stehe ich voll.

00:24:14: Jetzt passiert ja bei dir gerade auch extrem viel.

00:24:17: Also Let the Grammy nomination macht sowas auch so ein bisschen Druck, dass man dann denkt oh mein Gott jetzt bin ich nominiert worden für den Let The Grammy.

00:24:23: Mein nächster Song muss jetzt so und so performen oder ich muss jetzt das unterschaffen?

00:24:27: Oder wie biegst du damit um?

00:24:28: Macht man sich da selber einen...

00:24:30: Ja also diese Gedanken kommen definitiv aber ich versuch denen dann auch nicht zu viel Raum zu geben weil ich kann die Zukunft nicht beeinflussen möglichst wenig Erwartungen zu haben.

00:24:44: Das habe ich beim Release von Jingona dann auch mir selbst gesagt, okay... Egal!

00:24:49: Selbst wenn es fünf Personen sehen.

00:24:51: Mega schön dass es fünf Menschen sehen und halt wirklich versuchen einfach keine Erwartung zu haben weil ich finde wenn man dann auch gewisse Erwartlungen hat kann's auch passieren das sie dann bist du dann halt mega enttäuscht wenn sie nicht erfüllt werden Und ich versuche dem da einfach nicht so viel Raum zu geben.

00:25:09: Ich glaube auch was wir dann oft vergessen ist dann einfach, ja diesen Weg und diesem Prozess einfach wirklich zu genießen.

00:25:17: Es ist halt irgendwie für mich so eine Klischee-Aussage der wirklich das Ziel.

00:25:22: aber es ist halt dann wirklich so weil wenn du dann halt mal quasi was geschaffen hast oder jetzt eben sowieso wie die Nominierung das ist zwar jetzt für diesen Moment cool aber dieser moment wird auch wieder vorbei gehen und deswegen Jedes Detail, was jetzt zum Beispiel auch bis dahin passiert so.

00:25:40: Weiß nicht so wie überlegen uns jetzt Outfits?

00:25:42: Was wir da anziehen werden und da fließt es ja auch gerade voll viel Liebe hin und einfach dass ich auch wieder die Produktion in Mexiko City dann sehen werde und jetzt grad mit ihnen voll viel im Kontakt bin also irgendwie solche

00:25:56: Das hätte mich hier auch noch voll interessiert ob du schon dein Outfit hast.

00:26:01: Wer von deinem Team kommt da mit?

00:26:04: Wie schaut das aus, die Vorbereitungen bis zu den Grammys.

00:26:07: Ja also wir sind alle paniken wegen Auschwitz.

00:26:11: Es ist einfach schon im November.

00:26:13: Also wirklich bald und es sind so viele Optionen.

00:26:16: Entweder Hosenröcke, Kleiner... I don't know!

00:26:20: Die einzige Sache was ich weiß, ich werde droht tragen.

00:26:24: Aber trotzdem Endless Possibilities.

00:26:27: Und ja, wir werden dort mit der Produktion Cicatrice die uns in Mexico City unterstützt hat beim Dreh.

00:26:35: Mit dem Equipment.

00:26:36: Mit denen werden wir hinfahren.

00:26:38: das sind die Alexa von der Produkktion und auch noch der Co-Director Hardlock und von hier der Rupert Heuler der das Video direktet hat und mein Management.

00:26:49: genau Und voll süß, die Alexa bringt auch noch ihre Eltern mit.

00:26:52: Ich finde das super-sweet!

00:26:54: Wir werden dann da sein... Aufregend,

00:26:56: extrem aufregend.

00:26:59: Du hast es schon öfter mal gedroppt?

00:27:00: Lass uns doch ein bisschen über Gengorna sprechen.

00:27:03: Der Song steht ja auch für eine sehr selbstbewusste Frau.

00:27:06: Was bedeutet das für dich persönlich der Song?

00:27:10: Das Ding ist ich habe den Song zu einem Zeitpunkt geschrieben wo ich mich eigentlich gerade unsicher gefühlt habe und ich wollte wieder so meinen Selbstbewusstsein zurückholen.

00:27:22: Ich wollte mich wieder stark fühlen, ich wollte ja irgendwie die Person in mir hervorrufen, die sich traut und durch die Wand fährt.

00:27:30: Und das hab' ich auch einfach zu dem Zeitpunkt, wie wir dann den Song geschrieben haben, auch so gefühlede.

00:27:36: So ist da eine Teil vom Song.

00:27:39: Das Musikvideo für mich hat einen besonderen persönlichen Wert für mich, weil wir es im Heimatdorf meiner Mutter gedreht haben und ich war als Kind dort extrem gerne.

00:27:51: Ich verbinde sehr viele persönliche Erinnerungen mit Agatlanen und ja so viele Details die auch ins Video mit eingeflossen sind.

00:28:00: So weiß ich zum Beispiel dieser lange Zopf den ich am Anfang habe, der zehn Meter Zopf gilt als Symbol Erforschung meiner Wurzeln.

00:28:12: wieder nach Agatlan, nach Mexiko.

00:28:14: Aber gleichzeitig auch für den Zusammenhalt der Frauen, weil die Drensers diese Zöpfe auch früher sehr viele Frauen dort getragen haben – die Tejetodas oder Weberinnen in Agatalan?

00:28:24: Ja und meine Familie war eben Teil vom Dreh.

00:28:27: Meine Oma ... wir haben im Haus von meiner Oma geschlafen während dem Dreh Und da waren wir wirklich so zwanzig Personen, die im Haus geschlafen haben und sie war extrem glücklich.

00:28:38: Wollt ihr stolz?

00:28:38: Das muss ja nicht alle

00:28:39: Größe sein!

00:28:40: Voll voll und ich glaube deswegen es hat einfach für mich einem wirklich persönlich so großen Platz in meinem Herzen weil... Ja ich einfach so dankbar bin für das was wir gemeinsam da geschaffen haben.

00:28:56: Voll schön

00:28:58: Du bist wie ein aufwachsen mexikanische Wurzeln.

00:29:01: Wie wichtig ist das in deiner Musik?

00:29:02: Also wie sehr beeinflusst du deine Herkunft, deine Musik?

00:29:08: Ich glaube es passiert auf eine ganz natürliche Art weil ich als Kind einfach schon... Durch meine Mutter, durch Traditionen die sie mitgenommen hat aus Mexiko da sehr geprägt worden bin.

00:29:22: Musikalisch also ich habe sehr viel lateinamerikanische Musik von Kleinen aufgehört und durch die mexikanischen Kulinaryk diese auch damit gebracht hat.

00:29:31: oder Tanzen oh mein Gott!

00:29:33: Ich liebe zum Beispiel Salsa, ich hab auch von Kleien aufgefühlt immer wirklich so... einfach gerne auch lateinamerikanische Tänze getanzt.

00:29:43: Und dann gleichzeitig durch meinen Papa habe ich mir Jazz gehört zum Beispiel, aber auch was nicht zum Beispiel mit der Fox hat meinem Vater sehr gern gehört und da hab' ich auch da ja so Musik auf Deutsch in meiner Kindheit gehört.

00:29:58: Ja, ich mein... hier geboren, deswegen ich bin Wienerin und eben die klassische Musik auch in Wien ist ja einfach das Zentrum wirklich der klassischen Musik.

00:30:08: Und die hat mich auch jahrelang geprägt und deswegen finde ich es da schön auch einfach mit diesen Elementen zu spielen im Studio sei es von klassischen Elementen, die vielleicht auch gerade für jetzt.

00:30:20: erst letztens haben wir einen Song geschrieben inspiriert von einer Sonate von Bach total random drüber gehaut, also so komplett unterschiedlich.

00:30:32: Aber ich finde das irgendwie voll schön diese zwei Welten zu vereinen und ... ja, kannst du dir sagen, da darfst du alles!

00:30:42: Und da geht genau sowas.

00:30:44: Du hast ehrkrankt vorhin gesagt mit dem Musikvideo zu Tchaingarn, dass immer extrem viel Unterstützung vor Ort entstanden ist.

00:30:49: Wissen die schon, dass du für den Latin Grammy nominiert bist?

00:30:51: Yes,

00:30:52: yes,

00:30:53: okay...

00:30:55: Wie waren da

00:30:55: die Reaktionen?

00:30:56: Ja, also ich hab auch mega schönes Feedback bekommen.

00:30:58: und auch wirklich immer, wir schreiben immer wieder Leute aus Akatlan wie dankbar sie sind dass sie da dabei sein durften.

00:31:04: Und das ist ich Gesund Norgullo, dass es eine Ehre ist, dass ich Akatlana diesen Raum gebe.

00:31:13: Und vor allem weil wirklich Akatlane ist ein super kleines Dorf in Mexiko.

00:31:17: vielleicht maximal tausend Einwohner?

00:31:19: Maximal!

00:31:21: Neben NowLink war ja etwas... Ist es in der Linke schon an den Start eigentlich ein größeres Dorf?

00:31:28: Da übersieht man dann schnell mal Agatlan und Agatlán hat auch so viel historisch spannenden Background, der aber oft vergessen wird.

00:31:38: Ich habe zum Beispiel durch meine Reise nach Mexiko durch die Musikvideotrehe erfahren dass mein Opa Donaco gesprochen hat.

00:31:46: das ist einer der ursprünglichen Fragen gewesen in Mexiko Und das wusste ich bis dahin nicht weil Opa auch unangenehm war, diese Sprache weiterzugeben.

00:31:54: Weil Spanisch einfach viel präsenter ist.

00:31:59: und die Musikvideo kam zum Beispiel auch die Guadalupe vor, die als einziger noch in Akatlan Dottonaco gesprochen hat.

00:32:05: Die ist jetzt vor kurzem gestorben aber sie ist ich glaube achtundneunzig geworden und sie hat sich wirklich an Dinge erinnern können und sie macht wirklich Topfit bis zum Ende und ja genau also lauter solche Details.

00:32:20: So cool, du warst Lotta Easter Eggs.

00:32:22: Und

00:32:23: jetzt stehen mal die Latin Grammys an, Outfit-Suche der Abendmuskommel

00:32:26: usw.,

00:32:27: aber hast Du schon irgendwelche Ziele oder Sachen?

00:32:29: Also was kommt danach?

00:32:30: Hast Du schon irgendwie neue Musik geplant oder...?

00:32:33: Yes!

00:32:33: Ich habe die letzten Monate voll brav Musik geschrieben.

00:32:39: es ist viel entstanden.

00:32:41: ich war auch so inspiriert von so vielen Menschen und weil auch so viele neue Lebenssituationen gekommen sind.

00:32:49: Und für nächstes Jahr plane ich ein kleines Album zu releasen.

00:32:54: Mein erstes und ja auch einige Konzerte, das

00:33:02: ist mal gespannt.

00:33:03: Also einiges auf was man sich freuen kann.

00:33:05: Stay tuned everyone!

00:33:06: Ich weiß gar nicht, da darf ich dir schon für etwas verraten.

00:33:09: Aber am... Am... Am XXI.

00:33:12: Ersten wird es dann auch ein sehr cooles Video und da möchte ich dann auch etwas Neues ausprobieren in der Besetzung.

00:33:19: Genau, so will kann ich auch schon mal sagen.

00:33:21: Also einundzwanzigsten ersten Dicklin-Kalender eintragen?

00:33:23: Yes!

00:33:25: Okay Tamara wir haben hier auch immer was Lustiges.

00:33:28: das nennt sich Speeddating.

00:33:30: Es funktioniert genauso wie du es dir vorstellst.

00:33:31: Wir daten uns schnell also wir stellen uns einfach schnell Fragen aus dem Bauch heraus.

00:33:36: Was ist die Antwort?

00:33:36: okay?

00:33:37: All

00:33:42: right!

00:33:42: Speeddates

00:33:43: in the air Ein Song den du gerade ständig hörst.

00:33:47: Ah oh mein Gott.

00:33:48: von Luca Marlina.

00:33:49: Lügen Hör'ich grad drauf und runter Cool

00:33:53: ein Musiker oder Musikerin, mit der du unbedingt einmal zusammenarbeiten möchtest.

00:33:57: Guck mal!

00:33:58: Litzelot!

00:33:59: Ah!

00:34:00: Du die Gastin?

00:34:01: Natalia La Funkart.

00:34:04: Okay, male uns kurz den perfekten Konzertabend für dich.

00:34:07: Dass mein Mikrofon funktioniert – das ist mir nämlich die letzten Male schon öfters passiert, dass es da leider ein paar technische Probleme gab und dass einfach alle Leute tanzen, danzen und wir die Venue abreißen.

00:34:23: Was würdest du da im achtzehn-Jährigen ich heute sagen?

00:34:26: Ich muss noch ganz kurz hinzufügen zu den Fahrringen.

00:34:29: Aber dass man Konzert immer ein Safe Space ist!

00:34:32: So, okay.

00:34:32: Sehr schön.

00:34:33: Gut.

00:34:34: Was würdest du da in dem achtzehnten Jahrigen ich heut sagen?

00:34:37: It's all good Du bist genau am richtigen Weg.

00:34:41: You got this.

00:34:43: Was das Beste daran Musikerin zu sein?

00:34:48: Emotional Rollercoaster Was ist das Beste?

00:34:53: Ich glaube, ich liebe einfach Konzerte.

00:34:55: Ich liebe Live-Auftritte weil da macht sich dann die ganze Arbeit, die im Hintergrund passiert sichtbar wenn dann wirklich Menschen vor Ort sich mit deiner Musik verbinden können.

00:35:06: Ich glaube das ist für mich der schönste.

00:35:10: und was ist das nervigste?

00:35:13: Okay mein erster Gedanke war schon so schmiedet.

00:35:19: Was bedeutet Erfolg für dich?

00:35:22: irgendwie auch die Balance zu behalten.

00:35:24: Ich habe echt gemerkt, es ist mir in den letzten Wochen voll schwer gefallen, auch nein zu sagen zu einigen Events und da einfach trotzdem auch wenn so viel im Aus und passiert, viel Zeit mit meiner Familie zu verbringen.

00:35:38: also das tut mir so gut, auch viel Zeit in der Natur zu sein dem Prozess zu genießen und auch immer wieder dankbar dafür zu sein.

00:35:47: I guess

00:35:49: Was würdest du in fünf Jahren gerne über deine Karriere sagen können?

00:35:52: in fünf Jahren.

00:35:55: Ja, ich glaube einfach, dass ich weiterhin bei mir geblieben bin und... Und das ich auch nie die Neugierde verliere, Dinge auszuprobieren und auch immer dazuzulernen.

00:36:07: Also, ich habe auch jetzt das Gefühl so, ich lerne mit jedem Konzert, mit jedem Interview, ja, lerne ich einfach die ganze Vollfil dazu und sich auch einfach nie auszurohnen!

00:36:16: In dem Sinne von sich auf gewisse Bereiche, die im Außen passieren, sich auszurohnen sich zu denken, ja okay ich bin egal.

00:36:25: Sondern einfach immer neugierig zu sein.

00:36:30: Sich auch vielleicht neu immer zu entfalten.

00:36:35: Tamara vielen Dank dass du da warst.

00:36:38: Vielen Dank euch!

00:36:39: Wir trinken

00:36:39: dir natürlich extrem die Daumen für die Leitengrammy Sonne.

00:36:42: ist es noch mal im November am...

00:36:43: Ja am zwölften

00:36:44: November.

00:36:44: Am zwölfter

00:36:46: November.

00:36:46: Wir drücken die Dauben.

00:36:47: hört unbedingt Tamar's Musik.

00:36:49: schaut das Musikvideo zu Gingona

00:36:51: und wir sagen dankeschön

00:36:54: Und

00:36:54: wir hören uns bald wieder.

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